Der Strassenfeger - Teil 2

Heute ist mir in der S-Bahn wieder der motzende Strassenfeger begegnet. Dieses mal wollte er jedoch keine Zeitungen verkaufen!

Kurz nachdem er eingestiegen war, kippte er einfach um, und blieb liegen. Einige erschockene Passanten sind beiseite getreten und schauten verwirrt, was los war. Nur eine Gruppe Jugendlicher versuchte ihn anzusprechen.

Das ganze Abteil füllte sich langsam mit dem Duft von Alkohol. Nachdem er aber scheinbar völlig abgeschossen war, sind die jungen Herren an der nächsten Station ausgestiegen, und haben dem Stations-Sprecher bescheid gegeben.

Eine Station später hielt der Zug wesentlich länger als üblich. Ein paar S-Bahn-Bedienstete stiegen in das Abteil und versuchten den motzenden Strassenfeger anzusprechen, und versuchten einige Reaktionstests. Ca. 10 Minuten später kamen dann einige Sanitäter, legten ihn auf eine Trage und brachten ihn fort.

Kurze Zeit später fuhr der Zug weiter. Alle Passanten waren nun wieder sehr beschäftigt, und schienen bereits vergessen zu haben, was passiert war. Nur ein paar wenige schauten nervös auf die Uhr. Ob sie noch pünktlich zur arbeit gekommen sind, kann ich jedoch nicht sagen.

Trackbacks

  1. Angebettelt

    Was ich an Berlin wirklich hasse sind die vielen Bettler. Nicht die, die immer am Straßenrand sitzten, und nicht stören... Hier gibt man mal gerne ein paar Cent. Ich meine die, die dich überall ansprechen. Die versuchen Ihre Zeitungen z

Kommentare

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