Eigentlich wollte ich nur eine
DVD auf die Festplatte kopieren. Damit ich das ganze dann mit
QuickTime abspiele kann, sollte daraus ein .mov-Video werden. Um das zu erreichen musste ich den Umweg über ein rund 8GB großes MPEG-Video machen. Das ist eine Menge Platz, aber es ist ja nur ein Zwischenschritt.
Nur musste ich beim konvertieren zu dem MPEG-Video feststellen, dass das Laptop mit FAT-32 formatiert ist, und daher die Dateigröße auf 4GB beschränkt ist!
Also hab ich mich dran gemacht, und die FAT-32-Partition in NTFS umgewandelt. Ich dachte, es könnte nicht schaden. Vielleicht ist das System dadurch sogar ein wenig performanter.
Nach dem Formatieren sollte der Rechner neu starten, und ich hab mich schon gefreut, endlich wieder mit dem erstellen des MPEG-Videos anzufangen. Doch was mußte ich feststellen?
NTFS hat die System-Performance so in den Keller gezogen, dass effektives arbeiten nicht mehr möglich ist. Der Laptap braucht seit der Konvertierung die doppelte Zeit um zu starten, und das arbeiten verläuft sehr zäh.
Das schlimmste jedoch ist, dass es alle 15-30 Minuten zu krassen aussetzern kommt, in dem das Laptap scheinbar nichts macht. Weder leuchtet das HD-Lämpchen, noch reagiert der Mauszeiger oder die Tastatureingabe. Es passiert einfach garnichts. Nach ca. 15-20 Sekunden ist der Spuk vorbei, und man kann für einige Zeit normal weiter arbeiten. Jedoch beginnt das System bereits nach wenigen Minuten wieder an, zäh zu reagieren!
Das Video hab ich dann erstmal nicht mehr konvertiert. Stattdessen hab ich mich frustriert vor das TV-Gerät gesetzt und
Wetten Dass? geschaut. Den Laptop hab ich das Wochenende über nicht mehr angefasst, und werde nun wohl im laufe der Woche, spätestens am Wochenende das System nochmal neu installieren... natürlich wieder mit FAT-32.