Freitag, 9. September 2005

In einer fernen Zukunft ist jede Form von Gefühlen ein Verbrechen, das mit sofortieger Verbrennung geahnten wird.
Die Menschheit hat nach dem dritten Weltkrieg beschlossen alle Kriege auszurotten. Als Ursache für die Kriege hat sie die Gefühle des Menschen identifiziert. Mit Hilfe einer Droge wurde die Menschheit zu gefühllosen Geschöpfen.
Die, die es wagen die Droge abzusetzen werden von den Clericks, eine Spezialeinheit des Vaters, gejagt und verbrannt. Dabei führen die Clericks einen Krieg gegen die Ausgestoßenen. Doch dann stößt einer aus den Reihen der Clericks zum Widerstand und will dem Treiben ein Ende machen.
Der Film erinnert am Anfang stark an George Orwells
1984. Das Einheitsleben der normalen Menschen wirkt wie aus dem Klassiker abgeschrieben. Auch das permanente berieseln der Menschen durch den Vater kennt man bereits. Nach kurzer Zeit wird jedoch klar, dass sich der Film in eine andere Richtung entwickelt.
Die Geschichte ist spannend und der Film gut erzählt. Immer wieder kommt es zu teils überraschenden Wendungen. Der Film ist recht Brutal und daher sicherlich nicht für schwache Gemüter geeignet. Trotzdem gefiel mir der Film sehr gut und ich finde ihn auf jeden Fall sehenswert...