Samstag, 19. November 2005
Als ich heute mit meinem Vater unterwegs war sind wir auf das Thema Hunde und deren Fäkalien gekommen. Dabei viel mir folgendes wieder ein:
Vor zwei Wochen war ich mit meiner Frau und der Kleinen im Park spazieren. Wie im Herbst üblich lag sehr viel Laub auf den Wegen. Zu unserer Überraschung waren trotz des recht schlechten Wetters ziemlich viele Menschen unterwegs.
Uns sind bei unserer Runde durch den Park mindestens zehn Hunde und deren Besitzer begegnet. Die Hälfte der Kläffer war, trotz Leinenzwang, natürlich nicht angeleint. Von denen, die mit Leine unterwegs waren, ist ein Großteil vom Köter durch den Park geschleift worden.
Das sollte eigentlich nicht so sein. Ein Hund sollte normalerweise bei Fuß laufen und beim ersten mal hören. Genau das ist aber in den seltensten Fällen tatsächlich der Fall!
Was ich aber wirklich eklig finde sind die Biester, die einfach irgendwo auf den Weg scheißen. Es gibt nur sehr wenige, die das wieder auflesen und richtig entsorgen. Natürlich ist es nicht angenehm, das vom Boden aufzuheben und vielleicht noch eine Zeit lang durch die Gegend zu tragen.
Die Kleine watschelt gerne durch das Laub. Wenn dann überall kleine Tretmienen liegen, dann kann ich ihr das noch nicht erklären. Sie ist noch zu klein, um zu verstehen, warum sie da nicht durchlaufen soll.
Auch wenn die Kleine an diesem Wochenende nirgends rein getreten war, sind wir mit ihrem Dreirad mit jedem Rad durch einen anderen Haufen gefahren. Wirklich sehr lecker das später später wieder in der Wohnung ab zu stellen.
Ich bin der Meinung Hunde haben in der Großstadt nichts zu suchen. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, dann sollte man wenigstens die Anzahl wesentlich reduzieren. Außerdem sollten ordentliche Strafen für das Scheißen gelten. Einem Penner wird ja auch nicht erlaubt, dass er sich einfach irgendwo entledigt...
Wirklich große Lust haben wir im Moment jedenfalls nicht mehr, durch den Park zu laufen.