Dieser Blog-Eintrag bezieht sich auf
diesen Beitrag. Ich greife einige Punkte und Aussagen des original Beitrages auf, und möchte meinen Senf dazu abgeben. Wer möchte, kann mich hier gerne korrigieren, oder eines besseren belehren. Ich wollte halt auch nur mal was dazu gesagt haben!
Ach, und bevor jemand fragt, ja, ich kenne den original Autor persönlich. Hindert mich aber nicht daran, trotzdem einen Blogeintrag zu verfassen! Nun aber zum eigentlichen Thema:
Napster ist mal wieder nur auf eine Plattform beschränkt! Wieder nur Windows... Ich nutzte kein Windows und bin stolz darauf. Also ist Napster völlig uninteressant!
Nur drei Clients? Ich habe alleine zu Hause mehr Rechner stehen! Das ist eine Frechheit! Drei Rechner sind definitiv zu wenig. Wenn ich ein halbes dutzend oder mehr Rechner freischalten kann, ok, alles andere ist einfach zu wenig!
Die Unterstützung für Mobile-Player ist bei Napster leider dürftig! Egal ob einige Firmen ihre Plattform nicht öffnen, das was Napster anbietet sieht viel aus, ist aber verdammt wenig! Ich werde mit Sicherheit keinen neuen mp3-Player kaufen, nur damit ich Napster nutzen kann.
Lieder kosten nicht in allen Shops 99 Cent. T-Online will mit seinem Musicload für alle halbwegs aktuellen oder interessanten Titel mehr haben! Es gibt auch in vielen anderen Shops nur wenige Titel, die unter einem Euro liegen...
Das
DRM von Napster ist ebenfalls eine Frechheit. Ich werde niemals Musik leasen, oder mieten. Wenn ich eine
CD kaufe, dann kann ich sie jederzeit anhören, oder wenn ich keine Lust mehr darauf habe, weiter verkaufen. Ein
DRM, was mir alle Möglichkeiten nimmt mit der Musik umzugehen, wie ich es gewohnt bin, kommt mir nicht auf den Rechner. Wenn Musik, dann kaufen, dann hat man sie wenigstens für immer.
Von der gestreamten Musik kann man keine CDs brennen. Eine weiter Beschränke die nicht nötig ist.
Kultur-Flatrate ist eine schöne Sache, aber Napster ist keine! Wenn wenigstens ein Teil der Titel behalten werden könnte... So nach dem Motto, jeden Monat ein Album, dann könnte man das überlegen. So Zahle ich 120 Euro im Jahr, und habe am Ende nichts in der Hand! Da kann ich ja gleich auf die Strasse gehen, und mein Geld dem nächsten in die Hand drücken...
Eine Kultur-Flatrate, wie sie oft gefordert wird, ist eine Möglichkeit meine Musik aus jeder Quelle zu ziehen, ohne dafür belangt zu werden. Es wäre bei einer
echten Kultur-Flatrate also völlig egal, ob ich Musik kaufe, sie aus einem p2p-Netzwerk ziehe oder sie von einem Kumpel kopiere.
Tut mir leid, ich halte von diesen Streaming-Angeboten nichts! Weder von Real-Dingensbums, noch von Napster, noch von sowas wie Pandora... Ich kaufe dann lieber weniger Musik, kann aber dafür darüber entscheiden, was ich damit mache!
Was die Nostalgie angeht: Ich habe nie wirklich Napster genutzt. Ich war schon immer ein verfechter von Gnutella. Damals schon, und heute immer noch. Nur das ich heute kein Gnutella mehr nutze - ist inzwischen ja alles illegal geworden!