Libelle im Wintergarten

Freitag, 21. Juli 2006
In unserem Wintergarten hatte sich gerade eine Libelle verirrt. Das arme Tier hat den Weg leider nicht mehr alleine raus gefunden. Wirklich aufmachen konnten wir den Wintergarten auch nicht, da noch der ganze Sperrmüll im Weg ist.

Ich habe dann erst versucht, die Libelle mit einem Karton zu fangen. Leider war das nicht sonderlich erfolgreich. Ich wollte schon aufgeben und einfach abwarten. Meine Frau meinte aber, ich soll es mal mit einem Kescher von den Fischen probieren.

Einen richtigen große Kescher hatten wir leider nicht. Ich habe dann einen recht kleinen von den Fischen genommen. Die Libelle hat gerade so rein gepasst. Trotzdem war es mir möglich, das Tier einzufangen. Nur war der Kescher so klein, dass das Tier dann kaum mehr raus kam.

Zum Glück für das Tier wurde die Libelle müde und ist dann fast von alleine aus dem Kescher geflogen. Kaum war es befreut, ist es weg geflogen. Hoffen wir, dass wir es nicht wieder in unserem Wintergarten antreffen...
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Alter Hut

Freitag, 21. Juli 2006
Das ist jetzt auch bei Golem gelandet.
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Dach im Wintergarten

Freitag, 21. Juli 2006
Gestern war dann endlich der Handwerker da und hat das Dach vom Wintergarten repariert. Wie schön, dass es dann gleich die Nacht über geregnet hat. So konnte wir feststellen, dass das Dach wieder dicht ist.
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Skype steuert einen anderen Rechner

Freitag, 21. Juli 2006
Mein Verhältnis zu Skype ist gespalten. Zum einen bin ich nicht sonderlich zufrieden mit dem Produkt. Zum anderen gibt es noch immer kein Konkurrent, der sich durchsetzen konnte.

Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie weit Skype bereits vorgedrungen ist. So kann man zum Beispiel beim OpenBC den Skype-Online Status seiner Kontakte sehen. Es gibt auch sehr viel Software, die die Skype-API nutzt.

Ein entscheidener Vorteil von Skype ist, dass das dezentrale Netzwerk verdammt gut durch vorhandene Firewalls und NATs kommt. Somit ist Skype auch dann interessant, wenn man keine direkte Verbindung aufbauen kann. Währe doch schön, wenn man auch noch andere Dinge mit Skype tun könnte.

Dank der API kann man Skype dann auch beliebig erweitern. Und es gibt inzwischen eine ganze Menge Erweiterungen oder Programme, die die Skype-API nutzen. Mit Timbuktu Pro gibt es zum Beispiel eine Möglichkeit, einen entfernten Rechner zu steuern. Die Software kennt unterschiedliche Wege, eine Verbindung zu einem Remote System auf zu bauen. Unter anderem auch über Skype.

So kann man von einem Rechner der hinter einer Firewall steht, einen anderen Rechner steuern, der ebenfalls geschützt ist. Spielkind wie ich eines bin, habe ich das natürlich gleich ausprobieren müssen.

Vorne weg - es funktioniert. Aber sehr langsam!

Ich konnte problemlos einen entfernten Rechner steuern. Auch über OSX und Windows hinweg. Das ganze hat nur zwei entscheidene Nachteile:
  1. Die Verbindung war bei allen Tests sehr langsam. Ich denke, dass das daran lag, dass ich die Verbindung über das Skype-Netzwerk aufgebaut habe. Aber genau das erschien mir eine geniale Idee.
  2. Die Software kostet Geld. Und zwar nicht gerade wenig...
Alles in allem bin ich noch immer nicht glücklicher mit Skype. Es gibt aber derzeit keine Alternative, die so einfach zu bedienen ist, und so viele zusätzliche Möglichkeiten gibt.
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