Dienstag, 18. Juli 2006
Wie
Heise berichtet gibt es jetzt immer mehr Bundesländer, in denen man seine
Schufa-Daten einsehen kann. Finde ich generell gut! Das hätte mir damals vielleicht frühzeitig eine Erklärung gegeben.
Wir wohnten in Berlin in einem Stadtbezirk, der als
kritisch eingestuft wurde. Wir wurden daher nach einer Internet-Bestellung nicht beliefert. Das Unternehmen hat uns darüber allerdings auch nicht informiert.
Erst nach viel Aufwand und diversen Telefonaten haben wir raus bekommen, was los ist. Mit noch mehr telefonaten konnten wir dann schließlich klären, dass wir trotzdem beliefert wurden. Selbstverstädnlich ist das Paket dann angekommen und die Ware rechtzeitig bezahlt worden. Ungerecht behandelt habe ich mich trotzdem gefühlt.
Ich bin daher ein strikter Gegner des Scorings. Insbesondere, wenn äußere Einflüsse mit eingerechnet werden. Dreißt wird es, wenn der Endkunde davon nicht mal in Kenntnis gesetzt wird. Die Mehrkosten durch Service-Rufnummern und investierte Zeit haben wir selbstverständlich ebenfalls tragen müssen.
Der Fall ertrug sich vor dem Beginn des Blogs. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich bisher darüber nicht berichtet habe. Da ich auch nicht ausschließen kann, dass sich die Praktiken geändert haben, möchte ich an dieser Stelle keine Namen nennen.