Spass mit der Commerzbank

Donnerstag, 10. August 2006
Vor längerer Zeit haben wir meine Frau eine Vollmacht und eine Maestro-Karte für mein Konto eingerichtet. Der Gedanke war, mit nur einem Konto Kosten zu sparen. In einer Familie gibt es doch eh nur eine Kasse.

Dabei hat die Mitarbeiterin in der lokalen Filiale wohl ein kleinen Fehler gemacht. Sie hat keine Kopie unserer Ausweise angefertigt. Meine Finanzberaterin (die mich noch nie wirklich beraten hat, aber das ist eine andere Geschichte), hat mir daraufhin einen kurzen Brief geschrieben, es würden doch noch Ausweiskopien fehlen.

Dafür konnte ich damals schon kein Verständnis zeigen, und habe dieses auch der Dame geschrieben. Daraufhin erklärte sie mir, dass sie auch nicht wüßte, warum keine Kopien angefertigt wurden. Diese seien aber unbedingt nötig.

Ich habe es zwar noch immer nicht verstanden, aber bereits am 1.7. den Brief mit den Kopien abgeschickt. Damit war die Sache für mich erledigt.

Die gute Dame bei der Commerzbank hatte aber wohl inzwischen mein Konto gesperrt. Ich konnte zwar durchaus noch Überweisungen tätigen. Andere konnten aber nicht mehr Geld von meinem Konto einziehen. So kam es am 4.7. zu einer Rücklast (mit Hinweis: mangels Deckung) und am 4.8. erneut.

Ich habe daraufhin bei der Filiale angerufen. Meine Finanzberaterin war im Urlaub. Die Dame konnte mir nicht helfen, aber immerhin sagen, dass mein Konto gesperrt wurde. Die Dame die dann für mich zuständig war, hatte Kundschaft. Ich würde einen Rückruf erhalten.

Tatsächlich kam eine halbe Stunde später ein Anruf. Die Dame wusste zwar nicht, was los ist, hörte sich aber meine Vermutung an. Ob sie wirklich keine Ahnung hatte, oder nur keine Lust, weiss ich nicht. Sie meinte jedenfalls, sie würde nachschauen, ob die Kopien da währen, und dann gegebenenfalls das Konto wieder frei schalten. Ich solle warten und dann würde sie noch mal anrufen.

Sie rief tatsächlich wieder an. Natürlich waren die Kopien vorhanden. Natürlich gab es keinen wirklichen Grund, warum mein Konto noch gesperrt ist. Sie vermutete, das währe unter gegangen...

Toll, und wer zahlt mir nun die entstandenen Kosten? Ich bin ehrlich am überlegen, ob ich denen meine zusätzlichen Kosten in Rechnung stellen soll. Waren ja schließlich nicht meine Fehler!
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Gehört - Mo Hayder - Tokio

Donnerstag, 10. August 2006
Da mir die CDs beim brennen knapp geworden sind, habe ich diesmal kein Titel von Audible gehört. Ich wollte mich nicht selber foltern, in dem ich mitten im Hörbuch unterbrechen muss. Ich habe daher diesmal eines der bei eBay ersteigerten Hörbücher gehört. Ich habe mich für Tokio von Mo Hayder erwischt.

Da es sich um Audio-CDs handelt, ist die Qualität eine andere als bei Audible. Trotzdem war das Hörbuch stellenweise recht unterschiedlich in der Lautstärke. Ich habe daher öfters den Regler betätigen müssen.

Das Buch erzählt die Geschichte einer jungen Britin, die in Tokio versucht ihr Seelenheil zu finden. Dazu besucht Sie einen chinesischen Professor, der einen geheimnisvollen Film besitzten soll. Bevor er ihr aber den Film zeigt, verlangt er, dass das Mädel vom gefährlichen Gängsterboss ein geheimnisvolles Elexier stielt. Dieses soll der Schlüssel zur Unsterblichkeit sein.

Das Hörbuch ist definitiv nicht für zarte Sehlen geeignet. Es gibt viele Scenen in denen ausführlich Gräueltaten beschrieben werden. Darunter leidet dann auch immer wieder die Geschichte. Weniger Details über die Gewalt und mehr Tiefgang über Tokio und die japanische und chinesische Tradition hätten dem Buch sicherlich gut getan. Wirklich spannend wird die Geschicht dann sowieso erst nach den ersten zwei CDs.

Den original Preis hätte ich für das Hörbuch sicherlich nicht gezahlt. Und auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es sein Geld wert war...
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