Gedanken zu Yourcha
Sonntag, 22. April 2007
Da das Interesse an Yourcha immer weiter zunimmt, möchte ich ein Follow-Up mit einigen Gedanken dazu machen. Diese Gedanken basieren rein auf meiner Meinung. Jeder soll für sich selber entscheiden, was er davon hält.
- Für mich liegt bei Yourcha der einziger Sinn darin, alte Adress-Bestände zu verifizieren. Yourcha ist ein Tochter-Unternehmen der Global Group. Diese verdient gutes Geld mit dem Adress-Handel.
- Die Adressen, an die die Einladungen verschickt wurden sind ziemlich alt. Meine Adresse ist seit mindestens sechs Jahren nicht mehr gültig!
- Entweder wurden alte Adressen gekauft, oder es findet über Yourcha eine Bereinigung des eigenen Adress-Bestandes statt. Beides ist bedenklich.
- Meine Adresse wurde damals vom PC Magazin verkauft. Ich hatte bei denen ein Abo, und seit der Kündigung wurde meine Adresse zweitverwertet. Ich habe damals der Nutzung meiner Adresse untersagt, jedoch nicht darauf hingewiesen, dass das auch für Dritte zu gelten hat. Scheinbar wurde bereits frühzeitig die Adresse an andere Unternehmen verscherbelt.
- An Hand des Einladungs-Codes ist nach der Anmeldung genau möglich zu verfolgen, welche Adresse sich geändert hat, und wie die neue Adresse lautet. Die Eingabe der Adresse ist bei der Anmeldung von Yourcha Pflicht.
- Bisher wurde von keinem berichtet, dass tatsächlich Jobangebote oder Anfragen über die Plattform von Yourcha gekommen sind.
- Im Internet gibt es sehr viel bessere und etabliertere Jobbörsen. Wer wirklich einen Job oder neue Perspektiven sucht, der sollte sich lieber dort umschauen.
- Das Anvertrauen der eigenen Daten an ein zwiespältiges Unternehmen, dessen Mutter-Unternehmen Adressen sammelt, sollte sehr gut überlegt werden.
Hallo, ich bin Sebastian!