Ich habe den heutigen Tag mal genutzt, um mir
OmniWeb 5.5 anzuschauen. Der Browser als solches macht einen ganz netten Eindruck. Insbesondere, da das laden von Webseiten subjektiv einiges schneller als im Safari wirkt. Dank der Renderengine von WebKit ist aber die Darstellung und Verhalten mit denen von Safari identisch.
Es gibt jedoch drei Dinge, die mich an OmniWeb stören. Der erste ist, es kostet Geld. Generell habe ich kein Problem damit, für Software zu zahlen. Ich habe diverse Programme gekauft, und wenn mir ein kommerzielles Programm gefällt, und der Preis angemessen ist, kaufe ich die Software auch. Nur ist es so, dass es so gut wie keinen Browser mehr gibt, der Geld kostet. Die paar wenigen Sekunden Geschwindigkeitsvorteil rechtfertigen meiner Meinung nach den den Preise. Die sonstigen Funktionen sind nett, aber auch hier hapert es teilweise. Auch ist der Umfang nicht so groß, als dass ich dafür unbedingt Geld ausgeben würde.
Was ich an OmniWeb mag ist, dass es die Möglichkeit gibt, für jede Webseite spezielle Einstellungen zu machen. Eine solche Funktion bietet sonst nur
Opera von Haus aus. Die Einstellungen erlauben es unter anderem auch, dass das Layout per CSS angepasst werden kann. Das ist soweit ganz schön, und funktioniert auch wunderbar. Wie beim Opera auch, muss immer eine extra CSS-Datei angegeben werden. Viel schöner hätte ich es gefunden, wenn man hier ein Textfeld bekommt, die CSS-Anweisungen da rein schreibt, und anschließend die Seite neu geladen wird.
Das letzte Argument gegen OmniWeb ist aber, das die aktuelle Version 5.5.4 bei mir immer abstürzt, wenn ich einen neuen Blog-Eintrag verfassen möchte. Bevor die
Serendipity Seite zum erstellen eines neuen Eintrags komplett geladen wurde, meldet sich der Crash-Reporter. Das ist leider ein
No Go-Argument. So ist der Browser trotz einiger interessanter Funktionen für mich nicht sinnvoll einsetzbar!