Newsletter

Donnerstag, 7. Juni 2007
Newsletter sind die Krankheit der Nation. An jeder Ecke werden sie einem Aufgezwängt. Jeder versucht nur noch möglichst viele Newsletter Abonnenten zu bekommen. Ich finde, das ist richtig schlimm geworden und hat inzwischen deutliche Spam-Qualitäten erreicht.

Gründe dafür gibt es viele. So mag der eine einfach den virtuellen Schwanzvergleich in der Kategorie meiste Abonnenten gewinnen. Vielleicht will der Nächste einfach nur möglichst viel Werbung verkaufen, und braucht dafür möglichst viele Interessenten und der Dritte will einfach nur seine eigenen Produkte verkaufen. Oder kostenpflichtige Updates verticken.

Man kann ja kaum mehr ein Produkt kaufen, ohne zwangsweise im Produkt-Newsletter zu landen. Kaum ein Download von einer Demo, ohne das man zugemüllt wird. Kaum eine Web2.0 Anwendung kommt ohne Newsletter aus. Kein Gewinnspiel, ohne Newsletter-Anmeldung! Und selbst jene, die bisher ruhig waren und keinen Newsletter verschickt haben, schicken nun welche. Hauptsache, man hat irgendwo eine Email her und kann dorthin Mails schicken.

Klar, für die Betreiber solcher Newsletter lohnt es sich. Hat man 1 Millionen Empfänger, so lohnt sich der Aufwand schon, wenn 0,001 % ein Produkt kaufen. Die Kosten für den Versand eines Newsletters sind gering. Die Ausbeute meist ziemlich gut - es gibt noch immer genug Leute, die darauf reagieren.

Ich habe inzwischen meinen Spam-Filter auf Newsletter trainiert. Damit landen 90% im Spam-Ordner. Das Abmelden funktioniert häufig nicht. Trotzdem versuche ich es immer wieder. Das verrückte ist jedoch, aus unerklärlichen Gründen bekomme ich alle paar Monate trotzdem wieder einen Newsletter. Erneut abmelden, und man hat wieder für ein paar Monate ruhe. Ein permanentes löschen scheint ziemlich schwierig zu sein. Die Datenbank sauber zu halten, scheinbar auch!

Das Tischbein

Donnerstag, 7. Juni 2007
Gestern Abend ruft meine Oma an und meint zu mir, ich solle auf den Wohnzimmertisch aufpassen. Der hat ein kaputtes Bein, und nicht dass der zusammenkracht, wenn die Kinder da spielen.

Ist ja nicht so, als wenn wir gerade erst eingezogen sind. Wir wohnen ja erst über ein Jahr hier... Die erste Tätigkeit war dann auch, alle nicht Kindergerechten Möbel zu verbannen, und das Haus so weit möglich Kindersicher machen. Egal, sie hat es gut gemeint. Dafür danke!

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Donnerstag, 7. Juni 2007