Getränke beim Mema abgeben

Heute war ich vor der Arbeit kurz bei Mema und wollte ein paar leere Flaschen abgeben. Mema hat so einen tollen, BottleComp genannten, Automaten. In zwei Fächern kann man dem seine leere Flaschen füttern, und am Ende bekommt man einen Bong, der an der Kasse abgegeben werden kann.

Vor mir war eine ältere Dame damit beschäftigt Flaschen in den Automaten zu packen. Sie hatte dabei ihre Flaschen doppelt verpackt. Erst in einer Plastiktüte und diese wiederum in einem Stoffbeutel. Sie hatte ihre Flaschen dabei auf vier Stoffbeutel und die jeweiligen Plastiktüten verteilt.

Jedesmal, wenn sie eine Flasche ausgepackt hatte, legte sie den Beutel zurück ging einen Meter zum Automaten und legte die Flasche ein. Dann wartete sie bis die Flasche weg war und ging zurück zum Wagen. Da das Prozedere immer ein weilchen dauerte, hatte sich hinter mir bereits eine kleine Schlange gebildet.

Der Mann hinter mir fuhr mir, mit seinen Einkaufswagen, mehrfach in den Rücken. Er hat sich dafür zwar mehrfach entschuldigt, aber was soll das? Hat der morgens schon so einen im Kahn, dass er seinen Einkaufswagen nicht mehr koordinieren kann?

Na ja, ist ja auch egal. Als die Frau dann endlich alle Flaschen abgegeben hatte, drückt sie auf den grünen Knopf, und der Automat spuckt ordnungsgemäß einen Bong für sie aus.

Eigentlich würde ich dann erwarten dass die Frau sich verdrückt. Eigentlich! Denn anstelle das sie mal Platz machte, studierte sie erst ihren Bong. Dabei stellte fest, dass der Automat nur neun Flaschen gezählt hat, sie aber angeblich elf eingeworfen hätte.

Das brabbelte sie nun mindestens zwei Minuten in sich hinein, bis ich sie überreden konnte, ein Stück zur Seite zu rutschen. Kaum will sie ihren Wagen beiseite schieben, findet sie die zwei fehlenden Flaschen. Sie liegen in ihrem Wagen, versteckt unter diversen Plastiktüten und Stoffbeuteln! Da ich nicht schnell genug dem Automaten war, musste ich weiterhin warten.

Naja, irgendwann hatte sie es dann doch geschafft, sich zu verdrücken und ich durfte ran. Ich nahm meine erste Flasche aus dem Rucksack und werfe sie ein. Der Automat schluckt die Flasche, spuckte mir einen Bong aus und zeigt an, dass er voll ist.

Es dauert weitere fünf Minuten, bis sich ein Mitarbeiter zum leeren fand. Schließlich konnte ich danach meine zweite Flasche einwerfen und zur Kasse gehen.

Natürlich war die Kasse ebenfalls voll und ich musste erneut warten. Zu allem Überfluß war vor mir ein älterer Herr, der sein Geld nicht finden konnte. Er hat eine halbe Ewigkeit in seiner Geldbörse gewühlt, und schliesslich € 20,02 raus geholt. Er bekam von der Kassiererin € 2,53 wieder!

Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

  1. sven schreibt:

    *oh mann, sorry frau, das kenne ich, da denke ich mir eigentlich, war doch klar das mir das jetzt so geschieht, aber siehe da, auch andere können viel spaß mit unseren mitmenschen haben. grins

    eigentlich hatte ich so was wie ein verzeichnis von wap- seiten für´s handy gesucht, was es da so alles gibt.
    haben sie da vielleicht ne idee?

    danke & schönet wochenende,
    sven

  2. ridcully schreibt:

    *Hi Sven!

    Es ist manchmal wirklich erschreckend, was einem draußen in der weiten Welt alles passieren kann. Auch wenn es sicherlich keiner in der Anekdote böse gemein hat. Es gibt wirklich solche Menschen, die einen die meiste Zeit auf die Nerven gehen. Manchmal ist es schwierig damit umzugehen...

    Ein Wap-Verzeichnis kenn ich leider nicht. Ich nutzte Wap fast ausschließlich, um Mails zu lesen und verschicken.


Kommentar schreiben


Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA