Schwab verschickt Spam-Mails
Alles fing damit an, dass meine Frau eine Kleinigkeit bei Schwab bestellt hat. Was weiß ich schon gar nicht mehr, und das ist auch nicht weiter wichtig. Wie so oft, hat meine Frau im Internet bestellt. Sie ist inzwischen eine sehr aufmerksame Surferin und sie ist fest davon überzeugt, dass sie bei der Bestellung den Newsletter abgewählt hat. Auch wenn ich ihr das glaube, können wir das selbstverständlich nicht mehr nachvollziehen oder beweisen.
Kurz nach dem Bestellen ging es dann los, dass der erste Newsletter eingetrudelt ist. Meine Frau hat sich zwar gewundert, hat jedoch auch versucht sich normal aus dem Newsletter-Verteiler wieder auszutragen.
Das war jedoch ohne Erfolg, da bereits kurz danach ein weiterer uninteressanter und langweiliger Newsletter in ihrem virtuellen Briefkasten vorzufinden war. Da sie sich nicht austragen konnte, bat sie mich. Ich hab mich also hingesetzt und bin dem Link in der Mail gefolgt, um sie auszutragen und war der festen Überzeugung, ich hätte alles richtig gemacht. Doch kurze Zeit später kam erneut ein Newsletter.
Das ganze ging noch ein ganzes Weilchen so weiter. Mit jedem erhaltenen Newsletter haben wir uns erfolglos versucht aus dem Spam-Verteiler von Schwab auszutragen. Wir haben insgesamt zwölf Spam-Mails in weniger als einem Monat erhalten! Genau am 26.10., 04.11., 10.11., 16.11., 17.11., 18.11., 25.11., 01.12., 08.12., zweimal am 10.12. und am 15.12.. Nach jeder Spam-Mail haben wir wieder versucht uns erfolglos auszutragen. Am 15.12. nach der zwölften Mail war es mir genug und ich habe folgende Mail an Schwab verfasst:
Diese Mail habe ich dann an alle Adressen geschickt, die ich auf der Schwab Homepage gefunden habe. Zusätzliche habe ich diese CC an alle relevanten Kontaktpersonen vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. geschickt. Dieses jedoch nur, da dieser Verein Schwab als Online-Shop zertifiziert hat.
Natürlich kam von Schwab darauf erstmal nichts. Stattdessen hat sich der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. darum gekümmert. So dass wir anschließend von Schwab auf die so genannte Robinson Liste gesetzt wurden, damit wir zukünftig keine Werbung mehr bekommen. Außerdem haben wir die Information bekommen, dass unsere Post-Anschrift an diverse Kooperationspartner weiter gegeben wurde.
Das alles war immerhin mehr, als wir erhofft hatten. Eine Entschuldigung oder eine Einsicht über Schwabs Fehlverhalten gab es zu unserem bedauern jedoch nicht. Zusätzlich hat Schwab erst dann reagiert, als der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. um eine Stellungnahme gebeten hat.
Warum erzähle ich das alles?
Anmerkungen:
Kurz nach dem Bestellen ging es dann los, dass der erste Newsletter eingetrudelt ist. Meine Frau hat sich zwar gewundert, hat jedoch auch versucht sich normal aus dem Newsletter-Verteiler wieder auszutragen.
Das war jedoch ohne Erfolg, da bereits kurz danach ein weiterer uninteressanter und langweiliger Newsletter in ihrem virtuellen Briefkasten vorzufinden war. Da sie sich nicht austragen konnte, bat sie mich. Ich hab mich also hingesetzt und bin dem Link in der Mail gefolgt, um sie auszutragen und war der festen Überzeugung, ich hätte alles richtig gemacht. Doch kurze Zeit später kam erneut ein Newsletter.
Das ganze ging noch ein ganzes Weilchen so weiter. Mit jedem erhaltenen Newsletter haben wir uns erfolglos versucht aus dem Spam-Verteiler von Schwab auszutragen. Wir haben insgesamt zwölf Spam-Mails in weniger als einem Monat erhalten! Genau am 26.10., 04.11., 10.11., 16.11., 17.11., 18.11., 25.11., 01.12., 08.12., zweimal am 10.12. und am 15.12.. Nach jeder Spam-Mail haben wir wieder versucht uns erfolglos auszutragen. Am 15.12. nach der zwölften Mail war es mir genug und ich habe folgende Mail an Schwab verfasst:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe bereits mehrfach erfolglos versucht mich aus ihrem Newsletter auszutragen! Entweder sie unterlassen es zukünftig mir werbende eMails oder allgemein Ihren Newsletter zu schicken, oder ich werde Strafanzeige wegen des verschicken von Spam stellen. Zusätzlich werde ich auf Zivilrechtlicher Ebene Schadensersatzanforderungen stellen!
Ich untersage es Ihnen meine eMail-Addresse an dritte zu verteilen und fordere Sie auf, dritte die bereits in den Besitz meiner eMail gelangt sind, darüber zu informieren, dass ich auch von diesen keine Werbung, werbende eMails oder Newsletter wünsche! Erhalte ich von dritten Werbung, die meine eMail von Ihnen erhalten haben, so behalte ich mir vor, gegen diese Dritten und gegen Sie Strafanzeige zu stellen, und Zivilrechtliche Schritte einzuleiten!
Des weiteren bitte ich Sie mir sämtliche über mich gespeicherte Daten offen zu legen.
Ich behalte mir ausdrücklich vor, diese eMail, und den weiteren Kontaktverkehr mit Ihnen, zu veröffentlichen oder dritte davon in Kenntnis zu setzen. Unabhängig, ob ich weitere rechtliche Schritte einleite!
Hochachtungsvoll,
...
Diese Mail habe ich dann an alle Adressen geschickt, die ich auf der Schwab Homepage gefunden habe. Zusätzliche habe ich diese CC an alle relevanten Kontaktpersonen vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. geschickt. Dieses jedoch nur, da dieser Verein Schwab als Online-Shop zertifiziert hat.
Natürlich kam von Schwab darauf erstmal nichts. Stattdessen hat sich der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. darum gekümmert. So dass wir anschließend von Schwab auf die so genannte Robinson Liste gesetzt wurden, damit wir zukünftig keine Werbung mehr bekommen. Außerdem haben wir die Information bekommen, dass unsere Post-Anschrift an diverse Kooperationspartner weiter gegeben wurde.
Das alles war immerhin mehr, als wir erhofft hatten. Eine Entschuldigung oder eine Einsicht über Schwabs Fehlverhalten gab es zu unserem bedauern jedoch nicht. Zusätzlich hat Schwab erst dann reagiert, als der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. um eine Stellungnahme gebeten hat.
Warum erzähle ich das alles?
- Wir haben selbstverständlich von den Kooperationspartnern von Schwab Werbung per Snail-Mail bekommen.
- Wir haben Ende letzter Woche von Schwab einen Brief mit Werbung bekommen.
- Ich brauch eine Erinnerung, dass ich das nächste mal auch ausdrücklich darauf hinweise, dass ich keine Werbung per Post wünsche!
- Ich habe bereits in der Mail angekündigt, dass ich mir vorbehalte, das Verhalten anzuprangern. Ich verabscheue jede Form von Spam. Sei es Spam den ich selber bekomme, noch Spam, der durch meinen Arbeitgeber verschickt wurde. Sei es legaler Spam, oder illegaler Spam.
- Eine Abmahnung bringt vielleicht mir Genugtuung, öffentliches Interesse erregt sie aber nicht. Wenn ich an dieser Stelle offen erzähle wie es mir ergangen ist, überlegt sich vielleicht der nächste, ob er Spam verschickt...
Anmerkungen:
- Ich habe diesem Eintrag ganz bewusst auf Links verzichtet. Ich verlinke kein Unternehmen, über das ich mich so aufgeregt habe.
- Die Mail an Schwab habe ich für den Blog um einige Sonderzeichen bereichert. In Mails schicke ich sonst keinerlei Sonderzeichen mit.
- Ich weiß nicht, ob es bei Schwab zu technischen Schwierigkeiten kam, oder ob meine eigene Blödheit zu dem Bericht geführt haben. Auf keinen Fall möchte ich Schwab unterstellen, illegal gehandelt zu haben.
- Dieser Eintrag spiegelt meine eigene Erfahrung und Meinung, sowie mein Empfinden über das passierte dar. Sie soll keine Wertung der genannten Unternehmen bedeuten.
Hallo, ich bin Sebastian!
Wider vergangener Erfahrung hat meine Frau erneut bei Schwab bestellt. Kurz nach der Bestellung hat sie dort angerufen und die Bestellung telefonisch storniert. Ihr wurde am Telefon bestätigt, dass die Bestellung storniert wurde, und keine Ware verschickt
Aufgenommen: Apr 21, 12:51