Windows Vs. OSX - Praktiken der System Releases

Angeregt durch diesen Kommentar möchte ich ein paar Worte zu den unterschiedlichen Ansätzen der System-Veröffentlichung zwischen Microsoft Windows und Apple's OSX verlieren. Dieser Artikel spiegelt ausschließlich meine Meinung wieder. Es gibt als Grundlage nur mein lückenhaftes Wissen. Polemik und Übertreibung, sowie ein hoffnungslos von Vorurteilen strotzender Artikel sind die Folge! Der vermeindliche Leser sei also vorher gewarnt.

Fenstersicht

Vor Jahren war ich mit meinen Eltern in Kanada. Das muss so ungefähr neun Jahre her sein. Damals habe ich dort einige englische Computerzeitschriften erworben. In einer Byte-Ausgabe war auch eine Tabelle von zukünftigen Windows Versionen. Leider habe ich die Zeitung irgendwann mal aussortiert und im Online-Archiv den passenden Artikel nicht gefunden. Ich meine jedoch mich erinnern zu können, dass damals bereits Windows XP und dessen Nachfolger genannt wurde. Ich meine sogar, dass Vista dort gestanden hat.

Was hat diese Anekdote mit Windows-Versionen zu tun? Es zeigt, wie Microsoft arbeitet. Es wird bereits knapp zehn Jahre im voraus geplant. Sicherlich sind nicht alle Funktionen und die fertige GUI bereits zu der Zeit fertig, aber man denkt ziemlich weit in die Zukunft vor. Ich möchte diese Vorgehensweise als klassischen Ansatz bezeichnen - in großen Unternehmen mit langer Tradition wird häufig nach diesem Muster gearbeitet.

So ist das dann auch mit dem veröffentlichen von Versionen. Es wird alle fünf bis sieben Jahre eine neue Version auf den Markt gebracht. In der Zwischenzeit sind die bisher verfügbaren Versionen total veraltet und können mit aktuellen Systemen, die öfter neue Versionen bringen nicht mithalten. Dieses zeigt sich sehr deutlich zwischen Windows XP und dem aktuelle OSX Tiger. Oder auch zwischen Windows und den aktuellen Linux Desktops. Windows XP wirk in jederlei Hinsicht hoffnungslos veraltet.

Die sporadisch veröffentlichen Service Packs sind nichts anderes als Patch-Sammlungen mit nur minimalen Ergänzungen. Meistens dazu vorgesehen, den Benutzer stärker zu kontrollieren oder weitere Systemrestriktionen einzubauen. Echte Systemerweiterungen bringen sie aber nicht.

Kommt dann mal irgendwann eine neue Version auf den Markt, so wirkt das, wie ein komplett neues System. Den größten Teil der bisherigen GUI, Design-Konzepte und Layouts, sowie APIs werden ersetzt und erweitert. Viele Programme laufen nicht sauber, oder sind nur mit Einschränkungen nutzbar. Ein DAU, der vom System keine Ahnung hat, und nicht weiß, wie er was verstellen kann, ist an dieser Stelle deutlich überfordert. Dieses konnte insbesondere beim Umstieg zwischen Windows 3.11 und Windows 95 beobachtet werden. Aber zeigte sich auch deutlich beim Übergang zu Windows XP.

Apfelernte

Den Weg, den Apple in den letzten Jahren gegangen ist, möchte ich an dieser Stelle einfach moderner nennen. Man findet in aktueller Fachliteratur häufig den Hinweis auf häufiges und schnelles Veröffentlichen und die besonderen Vorteile. Das aktive Gestalten der Produkte mit den Endkunden. In etwa diesen Weg geht Apple mit OSX. Es werden im allgemeinen alle anderthalb, bis zwei Jahre neue Versionen des Systems veröffentlicht. Das sind zwei bis vier System-Veröffentlichungen in einem Windows-Zyklus.

Die Versions-Sprünge sind dabei kleiner. Mit jedem Release gibt es durchaus neue Funktionen. Auch werden veraltete Techniken nicht mehr genutzt. Der Übergang ist jedoch fließender. Durch die häufigere Veröffentlichung von neuen Versionen können interessante Funktionen schneller Implementiert werden. Das Feedback kommt schneller, und offensichtliche Probleme schneller behoben werden.

Der typische System-Nutzer hat beim Umstieg auf eine neue Version weniger Schwierigkeiten. Die Systeme verhalten sich im Vergleich konsistenter. Neue Funktionen können schneller begutachtet werden. Entweder sie werden dann genutzt, oder eben nicht. Layout-Änderungen finden häufiger den Weg zum Kunden und wirken daher weniger erschlagend.

Das bedeutet nicht, dass nicht genauso zehn Jahre in die Zukunft geplant wird. Die genauen Pläne sind jedoch bei Apple sehr viel verschlossener. Die jeweils nächste Version wird dabei aber sehr viel offener entwickelt. Es werden sehr viel mehr Beta-Versionen veröffentlicht, als Microsoft das tut.

Natürlich gibt es auch unter Apple Service Packs. Nur heißen die hier anders. Wozu auch Buchstaben bemühen, wenn Zahlen das gleiche schneller ausdrücken? Für jedes System gibt es in unregelmäßigen Abständen neue Versionen, die an der Erhöhung der dritten Versionsnummer erkennbar sind. In Windows-Jargon eben Service Pack genannt - was auch nur elitäre Abgrenzung ist.

Zum guten Schluß

Beide Entwicklungs-Ansätze haben ihre Vorteile. Für den Endkunden wirkt jedoch der Apple-Weg effektiver. Der Kunde sieht schneller, wohin sich das System entwickelt. Er kann schneller Einfluss auf die Entwicklung nehmen und Fehlentwicklungen frühzeitig verhindern. Er wird nicht durch ein komplett neues System erschlagen und der Umstieg fällt leichter. Das kann man insbesondere auch beobachten, wenn Apple ein neues Major-Release raus bringt. Der Umstiegt unter Apple-Nutzern ist sehr viel zügiger zu beobachten, als bei Windows.

Hätte Microsoft sehr viel kleinere Schritte gemacht, so hätte denen mit Sicherheit jemand gesagt, dass diese übermäßigen Hinweis-Dialoge nur noch nerven. Von diversen DAU's weiß ich, dass diese nur noch die Dialoge weg klicken, weil sie keine Ahnung haben, was Vista von ihnen will. Das dumme ist ja nun, Vista blockiert den Rechner so lange, bis man diese Dialoge bestätigt. Der DAU kann also nicht mal bei Google nachschauen, was die Meldung genau heißt! So viel dann zum Thema Sicherheit...

So, und jetzt können sich meine Leser das Maul zerreißen, und mich versuchen vom Gegenteil zu überzeugen. Das wird jedenfalls ein langer Weg!

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Kommentare

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  1. Sascha Ludwig schreibt:

    *Gut geschrieben... Ich stimme dir voll zu! :)

  2. Ich schreibt:

    *dein beitrag besteht wirklich nur aus vorurteilen ;)

    vorab: ich bin damals von win3.11 auf win95 umgestiegen, wobei ich win3.11 echt mist war und win95 der segen und auch praktisch keine probleme hatte. nur die leute, die sich verquert in ihr altes dos verhakt haben und mit asbach hardware ankamen, hatte da probleme... und buggy war es auch nicht wirklich, das wurde es eher mit der zeit wegen der schlechten trennung des speichers und übler treiber. mein win95-rechner von damals mit dem allerersten win95 (.950 OHNE A dran!) mit ie2 läuft heute nach 12 jahren immer noch ohne probleme!

    bzgl. windows xp... vergleiche bitte mal windows xp anno 2001 mit dem heutigem windows xp sp2 - da sind riesengroße unterschiede!!! Das ist das gleiche wie bei osx 10.0, 10.1, 10.2 usw... du solltest da vielleicht mal etwas lesen, da es dir als windows-nicht-nutzer ja sonst auch nicht auffällt.

    als wenig-linux nutzer fallen mir z.b. auch absolut NULL unterschiede zwischen redhat 6 und ner aktuellen 10er version auf...

    bzw: vista hat den namen mE erst seit 2 oder 3 jahren, wenn überhaupt. von daher kannst du den namen nicht vor 9 jahren gelesen haben. das teil hieß früher longhorn. das m$ so weit vorher plant hat auch einen sinn, meinste nicht...!? denk mal über "planungssicherheit" und die daran angeschlossenen firmen, die mit windows hardware und software geld verdienen... da du jetzt wieder fragst, was denn "windows hardware" sein soll... denk mal an directx, div. flash technologien, tpm usw usf...

    das apple-entwicklung da effektiver ist bezweifle ich. guck mal, was es wirklich aus der großen windows welt für'n apple gibt - da kratzt du nur an der spitze des eisberges. zumal auch dadurch weniger auf abwärtskompatiblität geachtet werden muss, da es einfach weniger gibt, was querschießen kann. da brauchst du auch nicht widersprechen, das ist so... wo weniger ist, muss man auf weniger achten.

  3. ridcully schreibt:

    *Ich bin von DOS auf Windows 3, dann 3.1 und schließlich auch 3.11 umgestiegen. Anschließend auf NT4, 95, 98, 98SE, ME, 2000, XP. Es ist also nicht so, als dass ich keine Ahnung von Windows habe. Auch unter XP habe ich die meisten Service Packs mitgemacht. Im Betrieblichen Umfeld habe ich schon immer ausschließlich mit Windows gearbeitet. Lediglich privat nutzte ich OSX. Da ich noch kein halbes Jahr arbeitslos bin, kann sich hier also nicht wirklich viel geändert haben. Ändert aber nichts an meiner Meinung. Und wie in der Einleitung erläutert, handelt es sich genau darum. Aber egal, mein DOS von damals läuft auch noch. Noch immer problemlos. Ist aber längst veraltet. Bei DOS waren die Releases übrigens noch häufiger.

    Aus meiner Sicht hat sich mit den Service Packs nicht wirklich viel am System getan. Stabilität ist eine Sache, die wenigen neuen Funktionen sind aber kaum erwähnenswert. Neue Treiber und damit mögliche neue Funktionen zählen auch nicht. Diese spielen im laufenden Betrieb eines funktionierenden Systems keine Rolle.

    Du hast schon lange kein Linux mehr installiert. Das zeigst du mit deiner Äußerung. Wer keinen Unterschied zwischen RH6 und RH10 sieht...

    Ob der damalige Vista Titel mit dem heutigen Vista vergleichbar ist, weiß ich nicht. Wie erwähnt, meine ich mich daran zu erinnern. Aber das Heft habe ich nicht mehr, und das Online Archiv ist unvollständig. Vielleicht findet hier jemand genaueres. Es war eine kleine Tabelle in einem längeren Artikel. Nur eine Randnotiz, aber das Interessanteste am ganzen Artikel.

    Wenn ich mir den Marktanteil-Gewinn in den letzten Jahren anschaue, dann ist das sehr effektiv! Kontinuierlich baut Apple seinen Marktanteil aus. Im Geek-Bereich ist die Martkdurchdringung schon sehr viel höher als im DAU-Land. Sieht man auf jeder größeren Konferenz...

    Das Apple im Weltweiten Markt keine Rolle spielt ist noch vor der OSX-Zeit zu begründen und hat nichts mit der aktuellen Entwicklung zu tun. Auch ist das schnellere Releasen nichts, was von Apple direkt kommt, sondern was in der allgemeinen aktuellen Fachliteratur positiv hervorgehoben wird.

  4. Stephen schreibt:

    *"Es gibt als Grundlage nur mein lückenhaftes Wissen."

    Wenn man keine Ahnung hat, kann man sich nen Artikel auch ruhig mal verkneifen. So einen Unsinn hab ich lange nicht mehr gelesen ...

  5. ridcully schreibt:

    *War klar, dass ihr im Doppelpack kommt. Abgesehen davon, ist bloggen nichts anderes, als Unsinn und bisher hat keiner meine Thesen widerlegt. So unsinnig kann es also nicht sein.

  6. Stephen schreibt:

    *Du willst widerlegt werden?

    "Ein DAU, der vom System keine Ahnung hat, und nicht weiß, wie er was verstellen kann, ist an dieser Stelle deutlich überfordert. Dieses konnte insbesondere beim Umstieg zwischen Windows 3.11 und Windows 95 beobachtet werden."

    Und wie ist das beim Umstieg von OS9 auf OSX? Bleibt alles beim alten ja?

    Ich hab ein Netz mit 60 Macintosh Workstations an der Backe gehabt und jeder Versionssprung brachte irgendwo Probleme. Ich erinnere mich noch lebhaft an das Update von MacOS 7.5 auf 7.5.5, eine Woche, statt der üblichen 2 Tage haben wir gebraucht, bis wieder alle Rechner so liefen wie sie sollten.

    Das klingt mir hier nur noch nach bashen um jeden Preis ... aber was solls eigentlich, mach Dich doch mit aller Gewalt lächerlich.

  7. ridcully schreibt:

    *Ein bashen um jeden Preis ist es definitiv nicht. Aber du vermischst da zwei Welten. Ich rede nicht, und in keiner Form habe ich das jemals getan, vom Klassik-OS!

    Es geht hier lediglich um den NeXT-Nachfolger OSX. Mit dem Klassik-OS habe ich ebenfalls meine Probleme. Aber das habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt.

    Das sind zwei getrennte Betriebssystem-Linien, die in keiner Form irgendwas miteinander zu tun haben, außer, dass sie auf der gleichen Hardware liefen...

  8. Ich schreibt:

    *lol, echt, lol... dann hat XP auch überhaupt NIX mit Windows 3.11, 95, 98 usw zu tun! Denn das sind ebenfalls zwei völlig unterschiedliche Architekturen! Denn XP basiert auf NT und nicht auf den 9x-Kern geschweige denn auf das, was davor war!

  9. Stephen schreibt:

    *... womit wir wieder bei "wenn man keine Ahnung hat" wären ...

  10. Ich schreibt:

    *auf den blogschreiber gesehen, ja ;) so meintest du es ja sicher.

  11. ridcully schreibt:

    *Wenn das Mr. und Mrs. Allwissend sagend, wird das wohl stimmen?

  12. Stephen schreibt:

    *Yupp.

    Weil: "Das sind zwei getrennte Betriebssystem-Linien, die in keiner Form irgendwas miteinander zu tun haben, außer, dass sie auf der gleichen Hardware liefen..."

    Was man von den auf DOS aufgesetzen Windowsversionen 3.11/95/98/ME und den auf dem NT-Kernel basierenden NT/2K/XP Versionen absolut nicht und in gar keinem Fall, behaupten kann ... oder?

  13. ridcully schreibt:

    *Wie schön, dass dir meine Beiträge zur Belustigung dienen. So sehe ich doch immerhin, dass ich einen Teil dieses Blogs umgesetzt habe: Die Unterhaltung von Leser und Schreiber...

    Auch wenn vielleicht der Kernel ausgetauscht wurde, ist noch keine neue Betriebssystem-Linie gebohren. Die meisten Kombonenten und Bibliotheken sind die gleichen geblieben. Von daher stimme ich dir hier definitivi nicht zu. Auch wenn es ein großer Schritt war, ist es keine neue Linie.

    NeXT wurde erst auf die Macintosh-Systeme portiert. Stammt aber ursprünglich von FreeBSD ab. Somit ist keinerlei Vererbung aus dem Klassik-Code gegeben. Klassik-Programme laufen auf OSX auch erst, in dem ein Klassik-OS installiert wird. Ich denke, hier kann man deutlich von einem harten Schnitt sprechen. Diesen hat es so nie bei Microsoft gegeben.

  14. Stephen schreibt:

    *Ääähm Momentn, warst Du nicht derjenige, der Microsoft vorgeworfen hat, sie würden mit jede neuen Version Windows so sehr ändern, dass es für DAUs unbenutzbar wäre?

    "Ein DAU, der vom System keine Ahnung hat, und nicht weiß, wie er was verstellen kann, ist an dieser Stelle deutlich überfordert. Dieses konnte insbesondere beim Umstieg zwischen Windows 3.11 und Windows 95 beobachtet werden. Aber zeigte sich auch deutlich beim Übergang zu Windows XP."

    Das sind doch Deine Worte oder hallunziniere ich grade?

  15. ridcully schreibt:

    *Wir sprechen hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Das eine, ist das System. Dieses basiert bei Windows immer auf Technologie, die im Vorsystem entwickelt wurde. Auch, wenn es nur einzelne Komponenten sind.

    Das andere ist das UI das der DAU sieht. Das habe ich bemängelt. Richtig!

  16. Kai schreibt:

    *"Wenn man keine Ahnung hat, kann man sich nen Artikel auch ruhig mal verkneifen. So einen Unsinn hab ich lange nicht mehr gelesen ..."

    Und *so* einen Mist hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Wenn jeder die Klappe halten würde, der sich nicht 100%ig mit der Materie auskennt, würde niemand mehr irgendetwas sagen. Noch nicht mal Politiker *hüstel*..

    Und bei Blogs so einen Anspruch zu stellen ist wirklich lächerlich. :-)

    PS: Ich seh das ähnlich wie Sebastian und freu mich auf den Mac, der hier demnächst bei mir rumsteht.

  17. ridcully schreibt:

    *Hehe, in der Politik ist das doch was anderes...

    Herzlichen zu deinem neuen Mac...

  18. Stephen schreibt:

    *... da haste Du absolut recht. Warum sollte ein Fachinformatiker sich auch mit Betriebssystemen auskennen ... mein Fehler, wie konnte ich nur.

  19. Stephen schreibt:

    *Was war noch mal Dein Beruf?

  20. Pnoreck schreibt:

    *Man man man... Ihr habt Probleme. "Meiner ist viel kleiner!" ... "NEIN, meiner ist viiiel größer!" ... "Hähä... Ich hab aber Tripper, deshalb ist meiner viel viel cooler..."

    Jedes System bringt seine Vor- und Nachteile mit. Linux ist sicherer, aber für DAUS ungeeignet, Windows ist die unangefochtene Spiele-Plattform, auch wenn es scheiße unsicher ist und OSX ist viel bunter und bringt sicher auch andere hervorragende Eigenschaften mit.

    Aber warum muss man sein Betriebssystem zur Religion erklären?

    Ich denke ja, dass bei Windows nur mehr Sicherheitslücken aufgedeckt werden, weil das Interesse einfach größer ist. ...weil mehr DAUS mit Windows unterwegs sind und nicht mal 'ne Firewall verwenden. Ebenso wird in fast jeder Firma M$ verwendet, wodurch sich mit M$-Sicherheitslücken sogar Firmenspionage betreiben lässt und somit sogar für das ausfindig machen von M$-Lücken Geld verdient lässt.

    ...und dem Grafiker seine PSDs klauen... ist wahrscheinlich nicht lukrativ!

    Aber egal.

    Gruß
    Pnoreck.

  21. ridcully schreibt:

    *Ich habe im ursprünglichen Artikel lediglich über unterschiedliche Verfahren bei der Softwareentwicklung zwischen Windows und OSX geschrieben. Eine Religion ist erst im laufe der Diskusion daraus entstanden...

    Natürlich bringt jedes System seine Vorteile mit. Ich versuche auch niemandem zum Nutzen eines anderen Systems zu überreden. Jeder soll selber entscheiden, womit er klar kommen muss.

    Ich gebe dir aber Recht, was die Sicherheit angeht. Natürlich ist Windows in der Hinsicht einfach viel interessanter. Jedoch ist bereits die System-Architektur und Vorkonfiguration ausschlaggebend, wie einfach ein System angegriffen werden kann. Durch die klare Trennung von Nutzerrechten ist es in einem Unix-System generell schwerer in das System einzubrechen. Dieses hat sich wahrscheinlich auch mit Vista verbessert. Dazu kann ich aber noch nichts sagen, da ich nie mit Vista gearbeitet habe.

  22. Ich schreibt:

    *osx ist bunter? hab ich was verpasst? da ist doch alles grau *g*

  23. ridcully schreibt:

    *Ob es bunter ist? Keine Ahnung. Aber jedenfalls nicht nur grau.

  24. Think about it! schreibt:

    *Linux ist an sich keine schlechte Idee, doch leider verbraucht man mit diesem Linux zu viel Zeit und Energie. Vieles funktioniert nicht richtig. ich hatte beispielsweise mit Ubuntu 7.04 folgende Probleme:

    - keine Treiber für diverse Hardware (mein Drucker und Scanner haben nur sehr eingeschränkt funktioniert)
    - schlechte Grafikkartentreiber wodurch der Computer eingefroren ohne Vorwarnung ab und dann eingefroeren ist (kommt meist auf die Grafikkarte an)
    - Standby hat nicht funktioniert (Computer hat nach dem Standby nicht mehr funktioniert)
    - GoogleEarth funktionierte nicht im 64 Bit Linux (nur in 32 Bit und auch nur mit bestimmten Grafikkarten)
    - und noch weitere Probleme die sich nicht lösen lassen.

    Mit Suse Linux 10.2 und Fedora gab es noch eine ganze Menge anderer Probleme. Ich habe mehrere Linux Distributionen probiert und Unmengen an Zeit verschwendet um Linux halbwegs funktionstüchtig zu bekommen. Linux war mein einziges Betriebssystem, weil ich mir einen Rechner aus Einzelteilen zusammengebaut habe und noch kein Windows gekauft hatte. Das habe ich aber mittlerweile nachgeholt, weil mir meine Zeit zu kostbar ist, als Sie mit Linux zu verschwenden.

    Man weiß nie, wann das nächste Problem die Arbeit lahm legt. Linux ist halt ein Lego-Betriebssystem, das erst mal zusammengebaut werden will. Wer einen fertigen Computer haben möchte, sollte Windows benutzen oder Apple

    Ich habe Tagelang in diversen Linux Foren nach Lösungen für meine Probleme gesucht. Linux ist und bleibt Zeitverschwendung. Es mag zwar kostenlos sein, aber es frisst sehr viel Zeit!

    Hier mal ein Computerlink, Hyperlink oder wie das auch immer heißt:

    http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

    Dort ist beschrieben, für wenn Linux was taugt und für wenn nicht. Wer hat schon die Zeit sich in Linux einzuarbeiten? Das Betriebssystem stundenlang zu konfigurieren und einzurichten?

    No more Linux! Lieber 100 EUR für ein Windows zahlen, als Stundenlang mit Linux herum ärgern. Apple habe ich auch schon getestet und eine Menge Geld dabei ausgegeben. Aber Mac OS X ist auch nicht besser wie Windows. Meine Erfahrung ist, das man mit Linux viel Zeit und mit Mac OS X viel Geld verliert. Windows ist und bleibt die beste Lösung, auch wenn ich das vor einiger Zeit noch anders gesehen habe. Ich wollte aufgrund dem Gequatsche in vielen Linux Foren und Mac Foren weg von Microsoft und Windows, weil die ja so „Böse“ sind. Ich habe eine Menge Geld (Apple!) und eine Menge Zeit (Linux!) verschwendet. Ich hätte mal meinen alten PC mit Windows 2000 behalten sollen. Dort konnte ich alles machen ohne Probleme. Selbst bei Mac OS X gab es öfters Probleme und sogar Abstürze! Mac OS X ist auch nicht besser! Ein Problem mit Apple ist, das die eine Art Hardware-Monopol haben. Wenn man Mac OS X haben möchte, dann muss man einen Mac kaufen. Doch Macs sind einfach überteuert. Jetzt seit dem Macs auch Intel Prozessoren haben, lassen sich die Preise zu PCs leichter vergleichen. PCs sind einfach wesentlich billiger. Der Mac Mini ist dermaßen schlecht ausgestattet und dazu noch extrem teuer. Am besten fährt man, wenn man sich einen preiswerten Marken-PC kauft (z. B. Dell oder HP). Diesen rüstet man dann nach den eigenen Bedürfnissen auf. Arbeitsspeicher, Grafikkarte, etc. Als Betriebssystem schlage ich das neue Windows Vista vor. Ich empfehle für Studenten und Schüler und alle anderen die mit Ihrem Computer arbeiten wollen aber nicht Vista Home Premium oder Ultimate sondern die Business Version. Zum Spielen empfehle ich derzeit noch Windows XP und danach Vista Home Premium oder die Ultimate Version. Nicht empfehlen kann ich mit bestem Gewissen Ubuntu Linux, Suse Linux, Debian Linux und Konsorten! Wer keine Arbeit hat und Rentner ist und zu viel Langeweile hat und Zeit und starke Nerven hat, der darf Linux ausprobieren. Aber beschwert Euch später nicht, das der Computer unerwartet einfriert oder nichts funktioniert so wie Ihr das wollt. Wer Linux als Hauptbetriebssystem benutzen möchte, braucht sehr viel Erfahrung. Weiterhin kann ich Mac OS X nur finanzkräftigen Kunden empfehlen. Wer aufs Geld schauen muss oder kein Geld verschwenden möchte, der sollte bei Windows bleiben. Ich warne ausdrücklich vor Linux, weil das zu enormer Zeitverschwendung führen kann und vor Apple, weil das zur Geldverschwendung ausartet. Man sollte sich auch niemals in einem Linux Forum oder Mac Forum nach bestimmten Dingen erkundigen. Den dort sind die User jeweils von Ihrem Betriebssystem überzeugt und insbesondere die User mit vielen Beiträge sind die schlimmsten. Weil diese den halben Tag vor dem Computer sitzen und scheinbar keine anderen Hobbys mehr haben. Neutrale Beratung ist dort meistens nicht zu erwarten. Ich habe selbst einmal zu dieser Spezies gehört und war mehrere Jahre fanatische Apple User und mehrere Jahre fanatischer Linux User. Doch mittlerweile habe ich viel über dieses Thema nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, das man mit einem normalen PC und einem normalen Windows am besten fährt. Keine Probleme, keine Zeitverschwendung, alles funktioniert einwandfrei und man hat viel Zeit für andere Hobbys, Familie und schönere Dinge als Computer! Das musste ich einfach mal loswerden!

    Entschuldigt Bitte, wenn der Text teilweise etwas „groovy“ ist, aber ich habe den Text schnellstmöglich geschrieben und nicht Korrektur gelesen.

  25. ridcully schreibt:

    *Vielen Dank für deine Meinung und deinen langen Beitrag. Du wirst aber sicher Verständnis zeigen, wenn ich nun nicht wirklich deiner Meinung bin.

    Ich sehe nicht das Problem im Einarbeiten mit Linux. Wer nicht die neuste Hardware hat, kann im allgemeinen sehr gut mit aktuellen Linux-Distributionen arbeiten und hier funktioniert auch meist alles. Das Problem liegt dabei weniger an Linux, als viel mehr an bei den Hardware-Herstellern. Diese liefern für Linux einfach keine Treiber. Windows, bzw. Microsoft liefert auch keine Treiber für aktuelle Hardware. Das machen die Hersteller. Beschwer dich also nicht bei Linux, oder bei den Distributoren, sondern bei Hardware-Herstellern. Dabei bietet Linux nicht nur alles, was man zum entwickeln von Treibern braucht, sondern auch noch Freiwillige Arbeitskraft - was jedoch nur wenige eher kleinere Unternehmen angenommen haben.

    Was Apple angeht, stimme ich dir in der Form auch nicht zu! Ich finde tatsächlich auch den Mini zu teuer. Mit Display, Maus und Tastatur kostet das System einfach zu viel. Anders sieht es da beim iMac aus. Diesen kriegt man bereits relativ günstig. Vergleichbare Marken-Hardware anderer Hersteller kosten dabei im allgemeinen sogar mehr als ein iMac. Beim MacBook sieht es ähnlich aus. Mit Betriebssystem kommen andere dann jedoch auf einen höheren Preis als Apple.

    Allgemein kann ich nur von meiner Erfahrung berichten. Und diese ist mit Apple deutlich positiver, als mit allen drei diskutierten Varianten. In sofern bezahle ich auch gerne ein paar Euro mehr, wenn ich dafür wesentlich weniger Stress mit dem System habe. Und den habe ich...


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