Server überlastet

Derzeit wird es auf dem Server relativ eng. Eng vor allem deswegen, weil die Spammer noch immer in mittleren Massen Trackbacks schicken. Dabei schlagen locker bis zu 20 Trackbacks in der Sekunde auf! Damit ist der Server leider etwas überfordert. Er schafft es zwar, die Anfragen zu verarbeiten, aber der gesamte Server wird merklich langsamer. Da auf dem Server nicht nur ein Webserver, sondern auch Email und Jabber laufen, werden damit auch diese Dienste beeinträchtigt.

Wir haben die letzten Wochen mehrere Dinge ausprobiert, um die Last zu reduzieren. Zum einen wurden die Einstellungen für PHP und den Webserver optimiert. Zum anderen haben wir häufige Trackback-Spam-IPs gesperrt. Beide Maßnahmen brachten kurzzeitig etwas Luft. Die Spammer wechseln jedoch regelmäßig die missbrauchten IPs so dass das Sperren in regelrechter Arbeit ausartet.

Eine Möglichkeit, die wir noch nicht genutzt haben, ist das Auslagern des Webservers. Dadurch kann dieser unter Beschuss stehen, während die restlichen Dienste ohne Beeinträchtigung weiter laufen.

Dabei gibt es generell zwei Möglichkeit. Die erste ist das Mieten eines weiteren Servers. Dieses ist jedoch mit reichlich Arbeit und zusätzlichen hohen Kosten verbunden. Die zweite Möglichkeit ist das Mieten leistungsfähigen Webspaces, und die Nutzung eines Shared-Hosting-Anbieters. Dieses bietet zwar nicht die Flexibilität, ist dafür aber mit weniger Kosten verbunden.

Da ich derzeit die Kosten für den weiteren Webserver scheue, und wir die benötigte Flexibilität bereits mit dem vorhandenen Server haben, werde ich die zweite Möglichkeit ausprobieren. Somit werden im laufe des Wochenendes einige meiner Webseiten umziehen. Dazu werden Kommentare auf den Blogs deaktiviert werden. Es wird außerdem einige Zeit dauern, bis die DNS-Einträge aktualisiert sind.

Das ganze ist vorläufig ein Test. Funktioniert das Hosting gut und bin ich zufrieden, so wird das zu einer Dauerlösung. Ist aber die Erreichbarkeit teilweise ebenfalls nicht gegeben, oder wird der Shared-Hoster mit dem Trackback-Spam selber nicht fertig, muss ich in einigen Monaten eine andere Lösung finden. Das bedeutet dann wohl doch in den sauren Apfel zu beißen, und einen weiteren Server zu mieten.

Trackbacks

  1. Neues Zuhause

    Wer diesen Beitrag lesen kann, der hat schon den Blog auf seinem neuen Zuhause gefunden. Dabei sind dann auch alle umgezogenen Blogs in eine Shared-Installation gewandert. Dadurch dürfte sich der Wartungsaufwand zukünftig reduzieren. Hoffe ich jedenfalls.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

  1. Kai schreibt:

    *Hi,
    hast du schonmal mod_evasive ausprobiert?
    Keine Ahnung ob das was taugt, aber kannste ja mal testen, falls du Apache benutzt.

  2. ridcully schreibt:

    *Mit mod_evasive gibt es zwei Probleme. Erstens, es läuft kein Apache auf dem Server.

    Und zweitens, es geht ja genau darum, die Last erst gar nicht zum Webserver zu lassen. Im Moment ist iptables dafür verantwortlich, dass sämtliche Verbindungen von Spam-IPs gedropt werden.

    Der Vorteil ist, dass das Timeout verhalten der Bots, die Bots selber ein bisschen ausbremst. Kriegen die Bots einen 404 oder 403, spammen sie beliebig weiter. Ich habe bereits versucht die Bots per 404 und 403 auszusperren. Dazu habe ich die gleichen IPs in der Webserver-Config eingetragen. Hat nicht wirklich viel gebracht! Die Anfragen sind weiterhin eingetrudelt! Auch nach längerer Zeit noch!


Kommentar schreiben


Gravatar/Favatar Autoren Bilder werden unterstützt.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA