MacOS X Vs. Windows XP

Nach zwei Wochen sitzt ich heute das erste mal wieder länger als 5 Minuten an einem Windows XP PC. Mein Resumé soweit: Die Produktivität leidet doch sehr unter Windows XP.

Das eigentlich verrückte ist, irgendwie braucht man beim Apple kein Handbuch. Sämtliche Funktionen erschließen sich einem bei der Nutzung. Irgendwie scheint alles logisch zu sein - und es funktioniert einfach.

Wenn ich einen Ordner verschieben will, dann zieh ich ihn einfach hin, wo ich möchte. Verweile ich dabei einige Zeit auf einem Ordner, so wechsel ich in diesen Unterordner. So kann ich beliebig weit navigieren.

Wenn ich ein neues Programm installieren will, kopier ich das Programm-Icon in das Anwendungs-Verzeichnis. Oder halt dorthin, wo ich das Programm gerne gespeichert hätte. Wenn ich es dann wieder löschen möchte, so lösch ich einfach das Programm-Icon wieder. So einfach ist keine (De-)Installation unter Windows.

Weiter fällt mir auf, dass man bei sehr vielen Fenstern unter Windows definitiv schneller die Übersicht verliert als bei Mac OS X. Mit Hilfe von Exposé ist es ein leichtes schnell zu einem anderen Fenster zu wechseln.

Auch find ich das Konzept einer feststehenden Menüleiste inzwischen ganz gut. Dadurch stehen wichtige Programm-Funktionen jederzeit zur Verfügung egal, welches Fenster gerade vorne ist.

Was die Integration in Windows-Netzwerke betrifft, so kann ich auch nur positives berichten. Dank Samba konnte ich mich sofort mit Windows-Freigaben verbinden, und darüber Daten tauschen. So verlief z. B. der Import meiner gesammelten eMails in Mail ebenfalls problemlos.

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt... Auch bei Mac OS X und dem iBook gibt es Dinge, die mich nerven. Aber im vergleich zum Windows-Laptop bin ich bisher mehr als zufrieden. Meine Erwartungen haben sich erfüllt.

Meine Dokumente kann ich dank eines OpenOffice Ports zwar auch auf dem Mac nutzten. Das arbeiten mit OpenOffice macht jedoch keinen Spaß. Es kommt zu Darstellungsfehlern, und OpenOffice reagiert teilweise leicht verzögert. Warum OpenOffice keine Kursiv-Schrift darstellt, konnte ich nicht rausbekommen.

Außerdem kann es schnell passieren, dass bei der Nutzung von Safari das System merklich langsamer wird. Ein Blick mit top auf die Prozesse verriet dann auch warum: Safari verbrauchte über 900 MByte Speicher.

Bei längerem surfen scheint Safari den Speicher nicht mehr richtig freizugeben, wodurch er immer mehr Speicher belegt. Das beenden dauert dann auch dementsprechend lange. Ich mußte einmal schon mehr als 2 Minuten warten, bis Safari beendet wurde. Nach dem neustart von Safari konnte ich dann mit gewohnter Geschwindigkeit surfen.

Ein unschönes Detail, was jedoch meinen gesammt Eindruck nur geringfügig schmälert. Zumal es alternativen wir FireFox auch für MacOS X gibt.

Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

    Noch keine Kommentare


Kommentar schreiben


Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA